Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Belastungen in Unternehmen werden immer größer - die Anforderungen steigen, Veränderung gehört zur Tagesordnung, alles wird schneller und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. Aber wie schaffen wir Menschen es mit dieser Dauerbelastung umzugehen und dabei physisch & mental gesund zu bleiben? Eine individuelle Frage, aber auch eine Frage, die sich vermehrt Unternehmen stellen.

Denn nur gesunde Unternehmer & Mitarbeiter können die von ihnen täglich geforderten Leistungen erbringen. Nur ganzheitliche Gesundheit ermöglicht körperliches & mentales Wohlbefinden und damit Leistungsfähigkeit, Spaß an der Arbeit, Zufriedenheit mit unserer beruflichen Situation.

Wir sind individuell gefordert auf unsere Gesundheit zu achten, aber auch Unternehmen haben einen großen Einfluss auf die gesundheitliche Situation der Mitarbeiter.  Organisatorische Rahmenbedingungen, Führungsverhalten, Unternehmenskultur, Umgang miteinander, etc. können gesundheitsfördernd sein oder aber die individuellen Belastungen negativ beeinflussen.

Es gibt viele Möglichkeiten zu unterstützen:

     -  BGF Gütesiegel und Aufbau Betriebliches Gesundheitsmanagement

     -  Gesundheitsangebote in Unternehmen

     -  individuelle Angebote für MitarbeiterInnen und Führungskräfte im Bereich physische und mentale Gesundheit

 

Es zahlt sich aus!

Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz laut ArbeitnehmerInnen-schutzgesetz (ASchG) 

Seit der Novelle des ASchG 2013 liegt ein besonderer Fokus der Arbeitsinspektorate auf der Evaluierung arbeitsbedingter psychischen Belastungen, die zu Fehlbelastungen ihrer MitarbeiterInnen führen können. 

Jedes Unternehmen, egal welcher Größe, hat die Evaluierung gemäß definierter Standards durchzuführen.

Es führt also kein Weg daran vorbei! 

Ziele der Evaluierung:

  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen mit positiven Auswirkungen auf Organisationsklima, Produktivität, Kommunikation und damit auf den Unternehmens-ERFOLG.

  • Vermeidung und Reduzierung chronischer Beschwerden & Erkrankungen der MitarbeiterInnen

Ablauf der Evaluierung:

   1.  Planung, Konzepterstellung, Information der Belegschaft

   2.  Erhebung negativer Belastungen in 4 definierten Dimensionen (Arbeitsbedingungen):

  • Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten

  • Organisationsklima und soziale Beziehungen

  • Arbeitsumgebung

  • Arbeitsabläufe & Arbeitsorganisation

   3.  Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen zur Behebung bzw. Reduzierung der identifizierten Belastungen

   4.  Umsetzung vereinbarter Maßnahmen

   5.  Dokumentation & Wirksamkeitskontrolle

Die Verwendung standardisierter Methoden zur Messung von Belastungen wird vorausgesetzt und auch überprüft.

Je nach Unternehmensgröße und -struktur, arbeite ich mit folgenden anerkannten Methoden :

  • ABS-Gruppe - moderierte Workshops in Kleingruppen (Arbeitsbewertungs-Skala)

  • Einzel- bzw. Beobachtungsinterviews nach SGA (Screening Gesundes Arbeiten)

  • KFZA - Online Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse 

Voraussetzungen für die Durchführung einer Evaluierung:

  • Prozess- & Methodenkompetenz (Moderationserfahrung, Projekt- & Veränderungsmanagement)

  • Basiskenntnisse Arbeitnehmerschutz, insbesondere Arbeitnehmerschutzgesetz

  • soziale und emotionale Kompetenz

  • kaufmännische Kenntnisse & HR Erfahrung

  • Kenntnisse über Struktur und Prozesse in Unternehmen

Die Evaluierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz kann - wenn sinnvoll gestaltet - von großem Nutzen für sie sein, da sie viel über sich, ihre MitarbeiterInnen und ihr Unternehmen erfahren.

Ich kann sie dabei unterstützen, die Evaluierung so zu planen und umzusetzen, dass sie innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielen, sinnvolle Verbesserungsvorschläge zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen erarbeiten und erste Ideen umsetzen.